PsychoLyrik

Weiter

Ich habe angehalten

Angehalten um weiter zu kommen

Im Körper weht noch der Wind der Geschwindigkeit

Doch es wird stiller

Nach und nach

Die Sonne zaubert duftige Erde

Ich erinnere

Das Leben erinnert sich an mich

Ich bin weiter

Stille

Die Stille geht Gedanken

Das Herz schlägt

Schritte einer anderen Zeit

Trost

Tröstlich weht der Wind

trägt den Duft des Waldes

der Stadt

Die Seele flüstert leise

Frieden

Bleib

Gleise

ziehen Linien

durch die Zeit.

Ein Gedanke bleibt.

Alles andere zieht vorbei.

Parkside

Lider rotorange

Blätter Wellenmeer

Grasig gehalten

Blütensüss umweht

Lichtschnell

Gedanken wollen nicht bleiben

Gehen auf Reisen

Lichtschnell

Besuchen Dich

Schnappen sich ein paar Gefühle

Kommen zurück

Verteilen sie im Raum

Grinsen frech

Auftstehen

Einsammeln

In die Schublade damit

Der Wind

Der Wind

schläft

am Wasser.

Die Sonne

im Arm.

Leichte Tage

Unangenehm leicht

Keine Erdanziehung

Flieg nicht davon

Keine Haut auf dem Fleisch

Blut sickert

Jeder Schritt

Ein Schritt ins Sinnlose

Tränen fließen durch Körperteile

Wo ist das Wo

Taumelt die Seele

Bleib doch

Sagt die Stimme

Der Sturm hat ein Auge

Leb wohl

Kulisse himmelblau

Warme Kiefer in der Nase

Überholspur Waldweg

Staubig knirscht ein Fahrrad vorbei

Wolken in Okker

Gepuderte Luft mit sonniger Seele

Kleines Mädchen auf dem Rücksitz

Haare zum Zopf

Dreht den Kopf zurück

Lächelt

Kneift ein Auge zu

Geankert

Der Abend

liegt im Hafen.

Wasser schnippt im Takt.

Kulisse gelbgrau.

Gedanken geankert.

Worte auch.

Butterstill

Butterstill duftet der Kaffee.

Brotwarm schmeckt der Morgen.

Schnee knirscht am Asphalt.

Gedanken auf Bleiben.

Die Welt gibt frei- heute.

Wortstühle

In Schnupper Weite

mal flux Stühle

zwischen die Worte gestellt

Raum zum Drumherum Denken

Fingerfood Literatur

die der Seele

auf der Zunge zergeht

Im Sitzen natürlich

Atem

Seele atmet.

Die Welt und sich selbst.

Zwischen Ein

und Aus

nur ein Sein.

Offene Hände

Still, geduldig

spricht der See

von Liebe.

Seine Zeit in offenen Händen.

Ganz leer. Ganz voll.